Ludger van Gisteren


Ludger van Gisteren studierte Psychologie, Soziologie und Medizin an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main und absolvierte seine psychoanalytische Ausbildung am dortigen Sigmund-Freud-Institut. Nach mehrjähriger Mitarbeit am Lehrstuhl von Alfred Lorenzer wurde er mit einer interdisziplinären Arbeit über Psychoanalyse und Neurowissenschaften promoviert und habilitierte sich mit einer Studie über die Entwicklung der psychoanalytischen Methode von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Seit 2002 ist er Privatdozent für Psychologie, insbesondere psychoanalytische Psychologie, an der Universität Bremen. Von 2005 bis 2008 war er Hochschullehrer für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der FH Hannover und wissenschaftlicher Leiter des Winnicott-Instituts Hannover. Als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapiewissenschaften liegt einer seiner Forschungsschwerpunkte in der Begründung der Psychotherapie als einer eigenständigen wissenschaftlichen Disziplin. Weitere Forschungsschwerpunkte sind: Psychoanalyse und Neurowissenschaften, klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft, Entwicklungspsychologie und frühe Bildung, Integration von Kinder- Jugendlichen- und Erwachsenenpsychologie, Psychotherapieforschung, Sozial- und Kulturwissenschaften, Philosophie.


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